Gewaltfreie Kommunikation

Der Förderverein ermöglichte der Klasse 6c die Teilnahme an einem Workshop für gewaltfreie Kommunikation
„Soooooo viele Schimpfwörter benutzen wir doch gar nicht“, das war die erste Reaktion der Klasse 6c auf den Vorschlag, an einem Workshop für Gewaltfreie Kommunikation in der VILLA teilzunehmen. Doch um Schimpfwörter geht es dabei gar nicht in erster Linie. Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Handlungskonzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Im Vordergrund steht dabei, dass man bei Konflikten nicht andere Menschen zu bestimmten Handlungsweisen drängt, sondern ihnen mit Wertschätzung begegnen und ihre Bedürfnisse ernst nehmen soll. Durch Kooperation und gemeinsame Kreativität bei der Problemlösung kann dann das Zusammenleben verbessert werden.
Bei dem Workshop am 25.9. wurde den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c dieses Konzept von der Referentin Marion Müller zuerst vorgestellt, danach gab es verschiedene Übungseinheiten dazu: Was ist der Unterschied zwischen Beobachtung und Bewertung eines Verhaltens? Wie drücke ich meine Gefühle aus? Welche Bedürfnisse stehen hinter bestimmten Handlungsweisen? Wie ist trotz eines Konfliktes Kooperation möglich?

Der Lehrgang in der VILLA war wichtig und er ist sicher eine gute Basis für die Schülerinnen und Schüler, aber jetzt kommt es darauf an, das Gelernte im täglichen Umgang miteinander auch anzuwenden. Das ist nicht immer einfach! Aber in den letzten Klassenratsstunden gab es schon verschiedene positive Ansätze, dass die Kinder bei Konflikten den anderen nicht nur anklagen oder beschuldigen, sondern versuchen, mit Wertschätzung und gemeinsam einen kreativen Weg zur Problemlösung zu suchen. Die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt! Wir bedanken uns beim Förderverein für die finanzielle Unterstützung!