Musikprojekt mit Lomond School

Beschreibung des Musikprojekts mit Lomond School

Am Freitagnachmittag den 21.6.2019 trafen 10 schottische SchülerInnen und drei ihrer LehrerInnen am Hauptbahnhof ein und wurden von SchülerInnen aus dem 10. Und 11. Jahrgang von Eva Schulze begrüßt. Nachdem das Gepäck zur Aufbewahrung in die Schille gebracht wurde, ging es in kleinen Gruppen los um die Innenstadt von Leipzig zu erkunden. Die Schotten genossen das sommerliche Wetter und die Sehenswürdigkeiten Leipzigs, da sie aus 5 Grad und Regen abgereist waren.

Nach einem gemeinsamen Eis in der Pinguineisbar wurden die Gäste zu ihren Gastfamilien entlassen.

Der Samstag war gefüllt mit einem zweigeteilten Programm. Vormittags erkundeten die Gäste und Gastgeber den Karl-Heine-Kanal. Beim gemeinsamen Paddeln, Steuern, Koordinieren kam sich die Gruppe näher und hatte viel Spaß. Nach einem Zwischenstopp im Clara Zetkin Park war der Nachmittag den Musikproben für das Konzert am Montag gewidmet. Bei sommerlich heißen Temperaturen in den Räumen der HMT wurde konzentriert in konzentrierter und effektiver Weise das Programm mit den schottischen, deutschen und gemeinsamen Teilen vervollkommnet.

Der Sonntag war als Zeit in den jeweiligen Gastfamilien geplant. Die Schottischen Schüler wurden zu vielfältigen Aktivitäten eingeladen: Belantis, Völkerschlacht, gemeinsames Treffen im Park…
Die Lehrer nutzen den Tag für einen Ausflug nach Colditz und waren bei Frau Ulrich eingeladen.

Am Montag begannen schon vor der ersten Stunde die Vorbereitungen für das Konzert und die Klänge der Saxophone, Trompeten und Gitarren, des Schlagzeugs, Pianos und der Sängerinnen klangen verheißungsvoll durch das Schulhaus bis auf den Hof.
In der 3. und 4. Stunden spielten die beiden Bands ein vielfältiges Programm von schottischen Traditionals über Bigband Jazz bis für die Gruppen speziell arrangierten Stücken. Das Publikum das vor allen aus den 8. Klassen bestand und von vielen Neugierigen ergänzt wurde war begeistert und ließ sich intensiv auf die verschiedenen Stimmungen der Musik ein. Es war ein beeindruckendes Niveau der jungen MusikerInnen. Besonders schön war zu beobachten, wie die SchülerInnen sich gegenseitig unterstützen und beklatschten und sich über das Gelungene gemeinsam freuten. So war das gemeinsame Musizieren tatsächlich ein Weg zur internationalen Verbindung.
Nach einer kurzen Pause waren zwei 10. Klassen geladen, in einem Ceilidh Workshop schottische Volkstänze zu erlernen und zur Livemusik zu tanzen. Es wurde viel gelacht und ausgelassen getanzt. Diese Stimmung setzte sich fort, als dann in der Mittagspause die ganze Schule eingeladen war mitzutanzen. Nun drehten sich SchülerInnen aus der 5. oder 6. Klasse genauso wie OberstufenschülerInnen oder LehrerInnen zu den beschwingten Rhythmen der schottischen Musik. Die Mensa blieb dankenswerterweise extra für die SchülerInnen, die am Austausch beteiligt waren, länger offen.

Am Nachmittag gingen die meisten SchülerInnen gemeinsam in die Stadt und genossen die gute Stimmung und die neu gewonnenen oder schon länger geknüpften Freundschaften. Abends trafen sich alle in der Neuen Musikschule Leipzig um dem Jazzkonzert der dortigen Bigband zu lauschen, in der einer der Eva Schulze Schüler mitspielt. Auch hier gab es viel Applaus und Unterstützung.

Der Abschied am Dienstagvormittag war herzlich und zeigte, wie gut die deutschen und schottischen SchülerInnen in dieser zusammengefunden hatten.