Tag der Impulse am 24.1.2019

Jugendliche brauchen Ziele und Erfolge. Wie definiert sich heute schulischer Erfolg? Welchen Zielen folgt unser Bildungssystem? Wozu befähigt es unsere Kinder? Und in welchem Umfang werden Veränderungen im Umfeld, in Technologie und Ökologie berücksichtigt?

Die Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf diese Zukunft stellt unser Bildungssystem vor große Herausforderungen. Auch als Evangelisches Schulzentrum Leipzig müssen wir gemeinsam über unsere Rolle in diesem einen globalen Prozess nachdenken, in dem Zukunft entsteht oder verspielt wird.

Wir regen an, darüber nachzudenken, ob die Art und Weise, wie bei uns Schule definiert ist, dem noch gerecht wird, was auf die zukommt, die jeden Morgen in die Schletterstraße strömen. Anders gesagt: wir regen an darüber nachdenken, ob einzelne Bausteine unseres Schulprogramms überholt bzw. ergänzungsbedürftig sind.

Dieses Nachdenken wollen wir am Tag der Impulse am 24. Januar 2019 praktizieren.

Finden Sie hier einen Bericht!

Teilleistungsschwäche

Die Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII greift für Kinder, die von seelischer Behinderung bedroht oder deren seelische Gesundheit von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand (länger als 6 Monate) abweicht. Das GTA der Grundschule setzt gezielt deutlich früher an, um Misserfolgen im Fach Mathematik, die zu einer Demotivation und zu Selbstwertproblemen führen können, frühzeitig entgegen zu wirken.

Beim Erlernen der Mathematik baut jeder Schritt auf bestimmte gedankliche Voraussetzungen auf. Kinder mit Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens haben keine hinreichende Vorstellung für Mengen / Anzahlen und vom Rechnen als Mengenhandlung (Rechenoperationen) entwickelt.

Mathematisches Unverständnis lässt sich für eine begrenzte Zeit kompensieren, etwa durch Zählstrategien oder Auswendiglernen (Malreihen). Manches Grundschulkind bleibt deshalb notenmäßig in den ersten Jahren unauffällig, das grundlegende Unverständnis bleibt jedoch erhalten und manifestiert sich. Deshalb wird dieses GTA auch für die Oberschule als notwendig erachtet.

Die GTA für Grund- und Oberschule sind keine Nachhilfe AG, denn sie setzten nicht am aktuellen Schulstoff der Kinder, sondern an den ursächlichen Problemen an, um (mathematische) Vorstellungen, Gedanken und Strategien der Kinder "neu" aufzubauen. Zielgerichtete, spezielle Fördermaßnahmen in kleinen Gruppen helfen somit mathematische Kompetenzen zu entwickeln, gleichzeitig Angst, Vermeidung und Misserfolge abzubauen.

Oase der Jahrgangsstufe 11 in Wechselburg

Seit vielen Jahren fahren ca. 20 Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse zu gestalteten Einkehrtagen nach Wechselburg. Im kommenden Jahr finden sie vom 10.-12.02. 2019 statt. Da die Verkehrsanbindung ungünstig ist, fahren wir mit einem Bus. Die Kosten betragen voraussichtlich 500€. Sie sollen und können ebenso wie die Honorare und Übernachtungskosten für die Referenten, die ca. 600€ betragen, nicht von den Schülern getragen werden. Diese Tage dienen in besonderer Weise dem evangelischen Profil der Schule. 

Folgender Brief und Bericht errichte den Förderverein nach der Oasefahrt

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Teilnehmer der Oase 2019, möchten uns hiermit ganz herzlich bei Ihnen für Ihre finanzielle Unterstützung bedanken. Die Fahrt war für uns ein sehr aufregendes Erlebnis, welches positive Erinnerungen geschaffen hat.

Zuerst einmal ist zu sagen, dass es eine sehr gute Gelegenheit war vor dem Stress der Hochphase des Abiturs eine kleine Auszeit zu bekommen und zu entspannen. Erstaunlicherweise haben wir es hinbekommen abzuschalten und nicht an Schule zu denken, was vielen von uns gezeigt hat, dass wir unserem Privatleben neben der Schule mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

Des Weiteren war es für uns sehr interessant das Klosterleben einmal hautnah miterleben zu dürfen. Wir waren darüber alle sehr erstaunt und bei vielen von uns hat sich das Bild von diesem Leben sehr verändert. Wir waren sehr froh die Möglichkeit zu haben, im Rahmen der Schule solche Erfahrungen machen zu können.

Zusätzlich haben sich in der Oberstufe die Klassen vermischt und es sind auch viele neue Schüler dazu gekommen. Die Fahrt war eine gute Möglichkeit für neue Schüler sich noch besser einzugliedern und neue beziehungsweise engere Bekanntschaften zu schließen. Auch Schüler, die schon seit Jahren das Evangelische Schulzentrum besuchen, hatten die Gelegenheit ihre Mitschüler, welche in einer anderen Klasse waren, besser kennen zu lernen. Für außerschulische Unternehmungen bleibt vielen von uns durch Schule, Hobbys und Familie leider nicht so viel Zeit, aber hier hatten wir diese Zeit uns auch privat aus einer ganz anderen Sicht kennen zu lernen.

Außerdem hatten wir viel Zeit zum Nachdenken und Umdenken, wobei uns Frau Claudia Matting und Herr Tobias Graupner durch ihre Workshops auch sehr geholfen haben. Diesen konnten wir uns auch jeder Zeit anvertrauen und mit ihnen ein Einzelgespräch führen, was ebenfalls ein großartiges Angebot war.

Die Oase hat uns alle sehr verbunden und uns wie zu einem großen Team zusammenwachsen lassen. Wir haben viel gemeinsam geredet, gelacht und gesungen und treffen uns auch jetzt, nach der Oase, noch regelmäßig als Gruppe. Wir hatten die Möglichkeit abzuschalten, uns auszuruhen, neue Energie zu sammeln und tolle Erfahrungen zu machen. 

Abschließend noch einmal herzlichen Dank für diese tolle Möglichkeit.

Mit freundlichen Grüßen, die Oase- Teilnehmer

Spanischaustausch zwei Aktionen

Schüleraustausch mit Lugo (Spanien)

Der Förderverein unterstützte in diesem Jahr unseren Schüleraustausch bei zwei Aktivitäten in Leipzig. Die Führung durch die RB-Arena fand am 13. März 2019 statt und das Theaterprojekt am 15. März. Teilgenommen haben die 16 Spanisch-Schüler der 9. Klasse gemeinsam mit ihren spanischen Partnern.

Führung durch die RB-Arena

Ein Fußballspiel in der Red Bull Arena haben viele von unseren deutschen Schülern schon einmal gesehen. Doch kaum einer hatte bisher die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Stadions zu schauen und die Räume zu sehen, die den normalen Besuchern verborgen bleiben. Unsere Führung begann in dem Versammlungsraum, in dem vor und nach den Spielen die Pressekonferenzen stattfinden, danach konnten wir die Umkleiden der Spieler anschauen und den Bereich mit Duschen und Whirlpools, in denen sich die Spieler nach dem Spiel regenerieren können. Im Anschluss wurde uns in den Gängen das Andenken gezeigt, das Zinedine Zidane in einer Tür hinterlassen hat, und dann konnten wir – wie die Spieler vor dem Spiel – durch den Tunnel aufs Spielfeld laufen. Wir waren überrascht, wie klein das Stadion aussieht, wenn man unten steht und keine Zuschauer auf den Tribünen sitzen. Sehr viel Freunde hat es den Schülern gemacht, sich auf die Trainerbank zu setzen, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen. Danach konnten wir noch die verschiedenen VIP-Bereiche anschauen und nach einem Abstecher in den Fanshop wurden wir mit einem Gruppenfoto verabschiedet. Die Besichtigung war für alle eindrucksvoll, besonders aber für unsere spanischen Gäste, da Lugos Fußballverein CD Lugo sehr viel kleiner ist und nicht in der ersten Liga spielt.

Theaterprojekt in der Schille

Der zweite Programmpunkt, der gefördert wurde, ist das Theaterprojekt, das die Theaterpädagogin Valerie Habicht-Geels mit unseren Schülern und ihren spanischen Partnern in der Schille durchführte. Das Programm begann am Morgen mit einer Aufwärm-Übung, bei der viel gelacht wurde, so dass erste Berührungsängste abgebaut werden konnten. Dann spielten die Schüler in spanisch-deutschen Kleingruppen eine Verkaufsszene. Dabei wurde immer die gleiche Szene gespielt, aber in verschiedenen Gemütslagen oder Zuständen. So konnte man beobachten, wie die Brötchen von wütenden, verliebten, betrunkenen, kindischen oder paranoischen Beteiligten erworben bzw. verkauft wurden. Nach einer Pause haben die Schüler eigene Szenen entwickelt und geprobt. Besonderen Spaß hatten sie dabei an den vielen Requisiten, die ihnen aus dem großen Fundus der Schille zur Verfügung standen. Mittags wurden alle Szenen unter großem Applaus präsentiert, z.B. gab es sehr eigenwillige Versionen von Rotkäppchen und Schneewittchen zu sehen und einen beeindruckenden Werbespot. Auf jeden Fall haben alle sehr viel Spaß gehabt!

Beide Programmpunkte waren großartige Aktivitäten, die eine echte Bereicherung für die Austauschwoche in Leipzig waren und die ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins nicht möglich gewesen wären. Wir bedanken uns herzlich beim Vorstand des Fördervereins und allen Förderern!

 

 

Russischaustausch

Förderung des Russischaustauschs

weitere Projekte

Musical Ruth Grundschulchor

Konzert der Bläser am Deutsch. Ev. Kirchentag

Ticketnanteil für Abiball - bedürftige Familien

Lesung und Autorengespräch mit Johannes Herwig